Suita Sofa - Vitra

Suita Sofa Suita Sofa © Vitra

Suita wurde als klassische Sofa-Familie konzipiert, deren einzelne Mitglieder beliebig miteinander kombiniert werden können.

Mit keinem anderen Designer arbeitet Vitra schon so lange, regelmäßig und erfolgreich zusammen wie mit Antonio Citterio. Im Laufe der 25-jährigen Kooperation entstanden zahlreiche Büro- und Besucherstühle, Wartesofas sowie Bürosysteme, die immer wieder neue Maßstäbe setzten.

Suita markiert ein neues Kapitel in der Zusammenarbeit zwischen dem Schweizer Möbelhersteller und dem in Mailand ansässigen Designer, bezieht sie sich doch zum ersten Mal auf einen Möbeltypus für den Wohnbereich, den Antonio Citterio entscheidend geprägt hat: die moderne Sofafamilie.

Der Name spielt auf den alpinen Kulturraum an, über den die deutschsprachige Schweiz und Norditalien miteinander verbunden sind. Suita ist Rumantsch (eine rätoromanische Sprache die in Teilen des Kantons Graubünden verbreitet ist und offiziell als vierte Landessprache der Schweiz gilt) und bedeutet soviel wie Suite, Folge oder Ensemble.

Suita wurde als klassische Sofa-Familie konzipiert, deren einzelne Mitglieder beliebig miteinander kombiniert werden können und sich gleichzeitig - dank ihrer formal zurückhaltenden Erscheinung - in bestehende Wohncollagen integrieren lassen. Die Familie umfasst ein Zweisitzer- und ein Dreisitzer-Sofa sowie eine Chaise Longue in verschiedenen Ausführungen, daneben aber auch ein Daybed, zwei gepolsterte Plattformen, eine Ottomane und einen Club Armchair. Zu den Besonderheiten von Suita zählen die optional erhältlichen erhöhten Kopfteile für Sofas und Chaise Longues sowie die Tablare, die an der Rückseite der Sofas montiert werden können.

Die zahlreichen Varianten von Suita ermöglichen es, weitgehend unabhängig von der räumlichen Situation praktisch alle Einrichtungsbedürfnisse im Wohnzimmerbereich abzudecken. Diese Qualität, die vor allem in urbanen Wohnsituationen gefragt sein dürfte, verdankt die Sofa-Familie ihrer Kompaktheit. Hochwertigkeit in der Verdichtung hiess hier das Motto. Erreicht wurde die angestrebte Raumeffizienz durch die schlanke Konstruktion des Korpus, dessen gurtbespannte Stahlkonstruktion mit Formschaum ummantelt und wahlweise mit Textil oder Leder bezogen wird. Sitz- und Rückenpolster sowie lose Kissen sorgen für ein hohes Mass an Bequemlichkeit.

Den Eindruck von Leichtigkeit und Eleganz, den die Suita-Familie hinterlässt, beruht wesentlich auf dem sichtbar gelassenen Untergestell, auf dem der Korpus fast zu schweben scheint. Die brückenartig konstruierten Füsse aus Aluminium-Druckguss (wahlweise in Aluminium poliert oder weiss bzw. schwarz beschichtet) sind nicht nur ein wichtiges formales Kennzeichen der Möbelgruppe. Ihre konkrete Ausformulierung mit den charakteristisch gerundeten Kanten ist gleichzeitig als Hommage an das amerikanische Mid-Century-Design von Eames, Nelson und Girard zu verstehen.

Bei der Entwicklung von Suita wurde das Ziel verfolgt, höchsten Sitzkomfort auch auf kompakter Fläche möglich zu machen. Um den unterschiedlichen Kundenbedürfnissen hinsichtlich Komfort entgegen zu kommen, wurden zwei Ausstattungslinien definiert:
Suita Classic zeichnet sich durch eine etwas festere Auslegung der Sitz- und Rückenpolster aus. Mit seinen grossen rechteckigen Rückenkissen hat das Sofa einen etwas formelleren Charakter und kann in der festeren Polsterung auch im Contract-Bereich eingesetzt werden.
Suita Casual hingegen ist mit seinen betont weichen Polstern auf den Gebrauch im privaten Wohnbereich hin ausgerichtet und nutzt unterschiedlich dimensionierte Spitzkissen für Sofa und Chaise Longue. Für die Motivauswahl der Kissen wurde mit traditionellen bündnerischen Mustern und Stoffentwürfen von Alexander Girard gearbeitet.

Suita Fauteuil ergänzt die gleichnamige Sofa-Familie von Antonio Citterio um einen kompakten Sessel mit komfortabler Sitztiefe und einem hohen Rücken.
In seiner Seitenansicht verkörpert Suita Fauteuil den visuellen Ausdruck von Komfort schlechthin: Ein tiefer, weich gepolsterter Stiz und lang gestreckte Armlehnen gehen elegant in einen hohen Rücken über, der von einem Nackenkissen abgeschlossen wird. Hier lässt sich auf einen Blick erahnen, wie man als Nutzer entspannt einsinken kann und doch von einer körpergerechten Form gehalten wird.
Suita Fauteuil lässt sich mit allen anderen Möbeln der Sofa-Familie Suita kombinieren, teilt er sich mit diesen neben dem formalen Ausdruck doch auch die charakteristischen Bügelfüsse aus Aluminium sowie die Bezüge aus Stoff und Leder. Da Suita Fauteuil mit festem oder weichem Sitzkissen angeboten wird, eignet sich der Sessel für den Einsatz im Wohnbereich ebenso wie für Lobbies, Lounges, Besprechungs- und Wartezonen in Büros und öffentlichen Bereichen.

Hersteller Vitra
Designer Antonio Citterio
Einführungsjahr 2010


Antonio Citterio

Antonio Citterio, Architekt und Designer, lebt und arbeitet in Mailand. Mit Vitra arbeitet er seit 1988 zusammen. In dieser Zeit sind eine Reihe von Bürostühlen und Bürosystemen sowie Produkte für die Vitra Home Collection entstanden. Die Citterio-Kollektion wird laufend erweitert.

Antonio Citterio wurde 1950 im italienischen Meda geboren. Er schloss sein Architekturstudium am Polytechnikum Mailand ab und eröffnete 1972 sein eigenes Studio, das sich vor allem mit Industriedesign beschäftigte. 1999 gründeten Antonio Citterio und Patricia Viel «Antonio Citterio and Partners», ein interdisziplinäres Studio für Architektur-, Industrie- und Grafikdesign. Das Studio entwickelt Projekte für Wohngebäude, Einkaufszentren und Industrieanlagen, plant die Umstrukturierung öffentlicher Gebäude und entwirft Arbeitsplätze, Büros, Ausstellungsräume und Hotels. Ausserdem übernimmt es Aufgaben der Unternehmenskommunikation, setzt Corporate-Image-Projekte um und gestaltet Armaturen and Grafiken.

Antonio Citterio arbeitet inzwischen nicht nur für italienische, sondern auch für internationale Unternehmen, darunter Ansorg, Arclinea, Axor – Hansgrohe, Aubrilam, B&B Italia, Flexform, Flos, Fusital, Guzzini, Iittala, Inda, Kartell, Maxalto, Sanitec Group – Pozzi Ginori, Simon Urmet, Technogym, Tre Più und Vitra.

Zu den Auszeichnungen, die er erhielt, gehören unter anderem der Compasso d’Oro 1987 und 1995. Die Produkte «Mobil» und «Battista», die Citterio für Kartell entwarf, gehören zur Design-Dauerausstellung des Museum of Modern Art in New York. «Mobil», «Battista», «Dolly», «Gastone» und «Oxo» sind Bestandteil der Dauerausstellung des Centre Pompidou in Paris. Die Besteckserie «Tools Citterio 2000», entworfen für Iittala, ist zusammen mit den «Axor Citterio»-Armaturen, die er für Hansgrohe entwarf Teil der Design-Dauerausstellung des Museum of Architecture und Design in Chicago.

2004 brachte der italienische Verlag Electa die Monographie «Antonio Citterio Industrial Design» heraus. Die englische Version wird von Phaidon Press vertrieben. 2005 folgte die Monographie «Antonio Citterio», geschrieben von Luigi Prestinenza Pugliesi und herausgegeben von Edilstampa. Seit 2006 ist Antonio Citterio Professor an der Accademia di Architettura dell ’Università della Svizzera Italiana.

Im Januar 2007 wurde sein Projekt für die Tageskrippe von GlaxoSmithKline in Verona von der Jury für den Mies van der Rohe Award nominiert und zusammen mit weiteren 32 Projekten in den Katalog und die Ausstellung aufgenommen. Im Juli 2007 brachte der italienische Verlag Skira die Monographie «Antonio Citterio. Architecture and Design» heraus.

Ebenfalls 2007 ernannte die «Royal Society for the Encouragement of Arts, Manufactures & Commerce» Citterio in London zum «Royal Designer for Industry». Und er wurde Mitglied des Italian Design Council, der vom italienischen Kultusministerium ins Leben gerufen wurde.

2009 gewann das Gebäude für den neuen Firmenhauptsitz von Ermenegildo Zegna den Preis « Us award. Workplace: qualità e innovazione », der von der Zeitschrift «Us–ufficiostile» ausgeschrieben wird.

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